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Mit Selbstbefriedigung aufhören: einen realistischen Plan entwickeln
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بِسْمِ اللهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيْمِ
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.
Der Entschluss, mit Selbstbefriedigung aufzuhören, kommt oft aus religiösen Gründen, aus dem Wunsch nach Kontrolle — oder beidem. Willenskraft allein reicht selten. Ein konkreter Plan für die häufigsten Auslösemomente ist wirkungsvoller.
Was der Islam sagt
Koran 23:5 beschreibt die Gläubigen als diejenigen, die ihre Keuschheit bewahren — außer in der Ehe. Vers 23:7 nennt diejenigen, die darüber hinaus gehen, Übertreter. Das ist die Grundlage, auf der die Mehrheit der islamischen Rechtsgelehrten Selbstbefriedigung als verboten (harâm) einstuft.
Dâr al-Iftâ Ägypten legt dar, dass Hanafiten, Schafiiten, Malikiten und Hanbaliten übereinstimmend die Mehrheitsmeinung vertreten: verboten, mit wenigen Ausnahmen in extremer Not. Der Gelehrte Hassanein Makhlouf empfiehlt konkrete Schritte: frühe Heirat erleichtern, stimulierende Inhalte meiden, Gottesdienst und Gemeinschaft suchen.
Realistische Schritte
Auslöser erkennen: Gewohnheiten sind an Momente gebunden — bestimmte Tageszeiten, Einsamkeit, Langeweile, Stress. Wer weiß, wann der Drang entsteht, hat einen konkreten Ansatzpunkt.
Eine Reaktion vorbereiten: Nicht im Moment entscheiden. Wer weiß, dass ein bestimmter Abend schwierig wird, kann vorher planen: aufstehen, Wudu machen, ein kurzes Gebet, ein Anruf.
Heiraten — wenn möglich: Der Prophet hat jungen Menschen empfohlen zu heiraten, wer kann, und zu fasten, wer noch nicht kann. Das ist ein struktureller Hinweis, kein Vorwurf.
Nach einem Rückfall weitermachen: Ein Rückfall beendet nicht die Bemühung. Aufrichtige Reue und ein neuer Anfang sind jederzeit möglich.
Unser Leitfaden zur Selbstbefriedigung im Islam erklärt den islamischen Standpunkt ausführlicher. DeenBack begleitet freiwillig den Aufbau neuer Gewohnheiten.
